DSL Begriffe
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Zwangstrennung

An einem privaten DSL Anschluss führen nahezu alle Provider einmal täglich eine Zwangstrennung durch. Diese kurzfristige Trennung der Verbindung kann vom Nutzer nicht verhindert werden, allerdings kann er sich sofort darauf wieder in das Netz einwählen. Bei vielen Geräten läuft diese Wiedereinwahl ohnehin ab.

 

Die Zwangstrennung dient in erster Linie dazu, die Vergabe einer neuen IP Adresse an den Anschluss zu erzwingen. Die IP Adresse ist eine aus vier Zahlen bestehende Nummernfolge, die jeden Netzteilnehmer individuell ausweist – sie ist sozusagen die Anschrift des Rechners im Netz. Dadurch soll unter anderem der Betrieb eines Webservers am privaten DSL Anschluss verhindert werden. Schließlich ist der Rechner durch die fortlaufende Änderung der IP Adresse jeweils nur für kurze Zeit unter der gleichen "Anschrift" zu erreichen.

 

Zudem werden durch die Zwangstrennung von gerade nicht genutzten Anschlüssen IP Adressen frei, die stattdessen an andere Teilnehmer vergeben werden können. Die Zahl der IP Adressen, die ein Provider vergeben kann, ist nämlich begrenzt.

 

Beim Kabel DSL findet keine solche automatische Zwangstrennung und Neuzuweisung einer IP Adresse statt.

 

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