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UMTS

UMTS, kurz für "Universal Mobile Telecommunications System", ist ein moderner Mobilfunkstandard, der besonders hohe Übertragungsgeschwindigkeiten möglich macht. Er ist der Nachfolger der analogen Übertragungen und dem ersten Digital-Standard GSM und wird deshalb auch oft als Mobilfunk der dritten Generation ("3G") bezeichnet.

 

Kommerziell wurde UMTS in Deutschland im Jahr 2004 eingeführt. Seit 2006 kommt in den Netzen der Betreiber auch die UMTS-Beschleunigung HSDPA ("Highspeed Downlink Packet Access") zum Einsatz. Mit ihr sind Downloadraten erreichbar, die denen an einem herkömmlichen DSL Anschluss ähneln. Mit einer anderen Erweiterung, dem HSUPA ("Highspeed Uplink Packet Access"), soll das Hochladen von Daten deutlich beschleunigt werden.

 

Die Versteigerung der ersten deutschen UMTS-Lizenzen fand im Sommer 2000 statt. Am Ende zahlten die vier Auktionsgewinner Vodafone, E-Plus, O2 und T-Mobile insgesamt über 50 Milliarden Euro. Diese unerwartet hohen Mehreinnahmen für den deutschen Staat wurden zum Schuldenabbau eingesetzt und verleiteten den damaligen Finanzminister Hans Eichel zu dem Ausspruch "UMTS steht für ‚Unerwartete Mehreinnahmen zur Tilgung von Staatsschulden’".

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