DSL Begriffe
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Streaming

Beim sogenannten Streaming-Verfahren können Ton- und Video-Inhalte gleichzeitig empfangen und abgespielt werden. Der Nutzer muss also nicht erst die vollständige Datei auf seinen Rechner laden. Programme, die auf diese Weise über das Internet gesendet werden nennt man auch Livestream. Zu den Streaming-Angeboten gehören unter anderem Web-Radios, das Internet Fernsehen oder Video-on-Demand Dienste.

Um Streaming-Inhalte zu empfangen, benötigt der Nutzer eine geeignete Software. Dies kann neben einem alleinstehenden Programm auch ein Browser-Plugin sein, das auf den verwendeten Browser aufsetzt und die Inhalte direkt im Browser-Fenster abspielt. Beispiele für Streaming Media-Programme sind der Windows Media Player, Apple Quicktime oder der Flash Player von Adobe.

Das Streaming von Multimedia-Inhalten kann äußerst datenintensiv sein. Während Angebote wie Youtube oder Web-Radios auch an einem vergleichsweise langsamen DSL Anschluss genutzt werden können, ist für die reibungslose Übertragung von hochauflösenden Videos ein schneller Internetzugang ab DSL 6000 Mindestvoraussetzung.

Über Streaming bereitgestellte Inhalte lassen sich vom Nutzer in der Regel nicht ohne weiteres lokal auf der Festplatte speichern. Kommerzielle Online-Videotheken können durch das Streaming-Verfahren nicht nur hohen Bedienkomfort bieten, sondern auch ihre Inhalte schützen.

 

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